Corona hatte und hat uns fest im Griff. Die Wirtschaft, das gesellschaftliche Leben und alles drum herum auf ein Minimum runtergefahren und die Maske ist unser ständiger Begleiter. Vereinsarbeit war somit in den letzten Monaten fast unmöglich. Restriktionen über Restriktionen und bezogene Positionen vieler Verantwortlicher waren nicht wirklich hilfreich. Selbst der Brief an unsere Ministerin konnte nur teilweise die offenen Fragen klären. Dennoch, die Entscheidungen unserer Landesmutter Manuele Schwesig waren richtig, auch wenn der eine oder andere dies etwas anders sieht.
Natürlich ist MV ein Flächenland und wir hatten nicht so viel Corona-Infizierte, man könnte auch einfach sagen Glück gehabt. Wir als KAV-Vorstand sind unserer strikten Linie treu geblieben und haben uns an die Regeln gehalten. Wer jetzt denkt, wir haben den Schlaf der gerechten geschlafen, der irrt. Vieles haben wir per Telefon oder WatsApp geklärt und es hat funktioniert. Wir mußten leider alle Veranstaltungen abesagen, aber die Aalbesatzmaßnahme und das Bestandsfischen konnten wir durchführen.
Am 07.Mai war es dann soweit, Jan unser Gewässerwart hatte wieder alles im Griff und die Vereine wurden informiert. 86,5 Kilo Aal warteten schon sehnsüchtig auf ihre Empfänger.

Die Aale waren alle quick lebendig und hatten ein Maß zwischen 15 cm bis 20 cm. Sie wogen ca. 7 gramm bis 12 gramm.
Diesmal gab es für den Aalbesatz finanzielle Mittel aus 3 Töpfen. 28,5 Kg EU Aal, 20 Kg aus LAV Mitteln und 36 Kg wurden durch KAV Gelder bezahlt.
Sichtlich war der eine oder andere Verein überrascht, dass es anstelle von 700gramm diesmal 7 Kg Aal gab. Die Zufriedenheit war in den Gesichtern zu sehen, ein Lächeln trotz Corona. Wir hatten die Abstandsregel gut im Griff.
Unser Plan und Wunsch ist aufgegangen, alle 3 beantragten Gewässer wurden für das Bestandsfischen eingeplant. Am 22., 23. und 24.Juni 2020 war es soweit, Marko Röse vom LAV konnte mit den Vereinsmitgliedern der betreuenden Vereine das Bestandsfischen durchführen.
Pünktlich konnte an allen 3 Tagen begonnen werden und die Vereine waren mit Herzblut dabei. Am Stassower gabs leichte Probleme weil Marko Röse sein Trailer breiter war wie das Tor, der Tessiner Verein hatte aber auch hier eine Lösung. Danke Jungs.
Fisch gab es gut zu sehen und unsere 3 Gewässer (Wittenbecker Kiesgrube, Stassower See und Hofsee) haben auch wieder eine Bestandsübersicht. Alle Fische wurden wieder in die Freiheit entlassen, damit sie noch abwachsen und ordentlich leichen können. In gewohnter Manier hat Jan unser Gewässerwart wieder alles organisiert dafür meinen persönlichen Dank.
Danke an Marko und die vielen fleißigen Helfer für die Super Arbeit !! 🙂